Unfassbare Trauer um Daniel Müller

Nachruf mit der Frage WARUM?

Geschockt und völlig fassungslos mussten wir vom tragischen Tode unseres Freundes Daniel erfahren. Daniel Müller war seit einigen Jahren Vorstandsmitglied unseres Ortsvereins und hat sich viele Jahre ehrenamtlich für sozialdemokratische Werte in Guntersblum engagiert.

Wir trauern um einen liebenswerten und hilfsbereiten Menschen, der dem Leben und seinen Mitmenschen immer zugewandt war. Es macht uns alle unendlich traurig, Daniel nicht mehr bei uns zu wissen. Wir stellen uns seit Tagen die Frage: Warum nur? Warum musste Daniel sein Leben auf so tragische Weise verlieren? Warum musste Daniel in der Minute, in der Sekunde, an dieser Stelle, sein Leben lassen?

Allen Angehörigen wünschen wir aus tiefstem Herzen viel Kraft und möchten unser tiefstes Mitgefühl kundtun. Wir sind in Gedanken bei euch.

Es bleibt die dankbare Erinnerung an einen besonderen Menschen und tollen Freund.

NACHRUF

Zum Tode unseres lieben Genossen Uwe Diehl möchten wir seiner Familie unser tiefstes Mitgefühl ausdrücken. Sein soziales Engagement für die Gesellschaft, sowie seine unzähligen Ehrenämter werden wir stets in Ehren halten. Der Familie wünschen wir viel Kraft für diese schwere Zeit.

SPD Ortsverein Guntersblum

 

Bildquelle: Allgemeine Zeitung

 

kompletter Auszug aus dem Naxchruf in der AZ:

von Bina Stutz

GUNTERSBLUM – (bst). Mit Uwe Diehl hat die Gemeinde einen vielseitig aktiven Bürger verloren. Das gilt für das Vereinsleben, bei Wandervögeln, Wassersportfreunden, TV 1848 oder Kellersängern, sowie für die evangelische Kirchengemeinde, SPD und AWO.
Diehl, geboren am 30. Mai 1945, und seine drei Brüder stammen aus einer engagierten Guntersblumer Familie. Wie der Vater wurde Uwe Diehl Elektromeister, orientierte sich jedoch nach einem Jahr in den von Bodelschwingh’schen Anstalten Bethel neu und studierte Sozialarbeit. Vor diesem Hintergrund hat er in Guntersblum und beruflich darüber hinaus bei der Bewährungshilfe am Amtsgericht Worms zur Wiedereingliederung ehemaliger Strafgefangener tatkräftig Anstöße gegeben.
1972 trat Diehl der SPD bei, wurde zehn Jahre später Beisitzer im Ortsverein und 1984 in den VG-Rat gewählt. Dieses Mandat legte er im folgenden Jahr nieder. 1987 wählte die VG-SPD-Versammlung den Guntersblumer Genossen einstimmig zu ihrem Vorsitzenden. 2003 machte der SPD-Ortsverein Diehl zu seinem Schatzmeister.
Nach der Gründung des Guntersblumer Ortsvereins der Arbeiterwohlfahrt 1982 übernahm Diehl den Vorsitz. Ab 1988 unterstützte er Sieghard Spies in dessen Amt als Stellvertreter und 1994 übernahm er erneut für zwei Jahre den Vorsitz.
Vereine und Institutionen trauern nicht nur um ein tatkräftiges Mitglied im öffentlichen Leben, sondern auch um sein fachkundiges Elektrohandwerk im Hintergrund. So auch die evangelische Kirchengemeinde. Bis zuletzt war hier sein Fachwissen im Bauausschuss gefragt. Ehrenamtlich war er als Delegierter in der Dekanatssynode, von 2009 bis 2015 als Kirchenvorsteher sowie als Berater der Flüchtlingshilfe in sozialrechtlichen Fragen tätig.
Am 13. Mai ist Uwe Diehl nach längerer Krankheit gestorben. Ein kritisch denkender Mensch mit klarer Meinung und Haltung hinterlässt im gesellschaftspolitischen Guntersblum eine Lücke.

Pressemitteilung der SPD Fraktion zur Gemeinderatssitzung am 30.04.2020 SPD-Fraktion nimmt nicht teil.

Die SPD-Fraktion wird nicht an der Gemeinderatssitzung am 30.04.2020 teilnehmen. Einerseits liegt der Grund darin, dass die SPD-Räte in der Corona Pandemie zur Risikogruppe zählen. Gemeinderäte sollten bei dieser Pandemie eine Vorbildfunktion einnehmen. Größere Versammlungen sind daher zu vermeiden.

Während unsere Bevölkerung strengen Restriktionen (4. Corona VO RLP) ausgesetzt ist, soll der Guntersblumer Gemeinderat in großer Runde öffentlich tagen!

Gläubige dürfen nicht in Gottesdienste, Senioren und Pflegeheime sind geschlossen, das gesamte gesellschaftliche Leben (Vereine, Kultur, Weinfeste, Gastronomie, Tourismus u.v.a.m.)  ruhen. Das passt nicht!

Die Gemeindeordnung lässt in dringenden Sachlagen Eilentscheidungen zu, zulässig sind auch Entscheidungen in kleinem Kreis und möglich sind auch Videokonferenzen und weitere moderne Kommunikationswege. (Ganz aktuell hat der Landtag eine entsprechende Neuregelung der Gemeindeordnung in die Wege geleitet.)

Fazit: Die Terminierung der Sitzung erfolgte ohne Not. Das entspricht nicht dem Geist der Corona Verordnung und erfüllt keine Vorbildfunktion.

Die SPD-Fraktion hatte diese Auffassung mit Schreiben vom 18.03.2020 der Ortsbürgermeisterin mitgeteilt.

Die SPD-Fraktion befolgt insoweit den Ratschlag der Ortsbürgermeisterin, die ihre mails beendet mit dem Hinweis: „achten sie auf sich, bleiben sie gesund und möglichst zu hause.“

Klaus Bechler

(Fraktionsvorsitzender)

Jahresrückblick 2019 – Viel los im Ortsverein

Die ersten Tage des neuen Jahres liegen hinter uns und damit möchten wir auf unsere Vereinsarbeit zurückblicken. Unser Ortsverein hatte so Einiges zu tun: Der Kommunalwahlkampf war zu bestreiten, eine neue Zusammensetzung des Gemeinderates folgte und einen neuen Ortsvereinsvorstand können wir nun ebenfalls präsentieren.
Langweilig war es also nicht bei uns!

Was ist noch über das Jahr 2019 zu sagen?

Wir haben mehrere Anträge eingebracht. Insbesondere einen Antrag zum Thema „Unfallhäufigkeit auf der B9“ stammte aus unserer Feder. Es ist uns schon immer ein wichtiges Anliegen gewesen, den Kreisel unabhängig von einem Gewerbegebiet durchzusetzen und daher freuen wir uns umso mehr über die kommende Realisierung.

Fernab vom politischen Geschehen, gab es einige tolle und nicht so schöne Ereignisse in unserem Verein. Positiv in Erinnerung bleibt uns auf jeden Fall die Teilnahme am Guntersblumer Fastnachtsumzug, die vielen „Babbele uff de Gass“-Termine, Dreck-Weg-Tag/Rhein-Clean-Up, aber auch unser Tag der Jubilare im vergangenen November. Nicht zu vergessen bleiben unsere „roten Wichtel“ auf dem Weihnachtsmarkt. Wir waren mal wieder mit unserer kleinen, aber feinen Grillhütte aktiv dabei. Neben Glühwein hatten wir Bratwürste für die Besucherschar dar, und versprechen nun hiermit nächstes Jahr den „roten Rumpelsack“ mit noch mehr Bratwürsten zu füllen. Ohne Helfer hätten wir nicht Teil dieses schönen Weihnachtsmarktes sein dürfen. Dabei hatten wir so viel Spaß! Vielen Dank!

Das war es nun das Jahr 2019. Vor uns als Ortsverein liegen nun im neuen Jahr einige neue Aufgaben, auf die wir uns freuen. In diesem Sinne wünschen wir uns allen ein schönes neues  Jahr.

Danke! ─ Tag der Jubilare bei der SPD Guntersblum

Am 15. November lud der Vorstand der SPD Guntersblum alle Mitglieder zu einem tollen, geselligen Abend ein, der durch ein warmes Buffet und ausgezeichnete Weine abgerundet wurde. Wir wollten einfach mal „danke“ sagen. Danke für jahrelanges sozialdemokratisches Engagement, Zusammenhalt und Vereinstreue in Guntersblum.

Außerdem durften wir einige Mitglieder ehren und auch ein Neumitglied in unserem Ortsverein begrüßen. Demzufolge gibt es von unserem Tag der Jubilare so einiges zu berichten:

Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurden unser Altbürgermeister Gottlieb Spies, sowie Bodo Benzner und Alfred Lemper geehrt. 50 Jahre Mitgliedschaft ─ Eine lange Zeit mit vielen prägenden Ereignissen. Aus diesem Grund ließen es sich Michael Reitzel und unsere Landtagsabgeordnete Kathrin Anklam-Trapp nicht nehmen, besondere Worte an die Jubilare zu richten und unserem Neumitglied Werner Willius das rote Parteibüchlein zu überreichen. Für 40 Jahre Mitgliedschaft in der SPD wurde Dieter Vollrath gedankt, der viele Jahre als Schatzmeister unseres Ortsvereins tätig war. Damit nicht genug! Für „ein Vierteljahrhundert“ wurden ebenfalls Helmut Posdziech und Herbert Schreiber geehrt. Zum Abschluss wurden mit Michael Henke und Danijela Stojinovic-Cikic zwei ehemalige Jusos für 10 (+) Jahre Parteimitgliedschaft und Engagement geehrt.

Was bleibt uns zu sagen? ─Danke an alle Gäste und HelferInnen, die diesen Tag zu etwas ganz Besonderem gemacht haben!

 

Der Weihnachtsmarkt in Guntersblum

Die Adventzeit naht und damit auch die gemütlichste Zeit des Jahres. Plätzchen, Glühwein und Weihnachtsgewürzen kann niemand widerstehen. Der einzigartige Weihnachtsduft verzaubert alle Guntersblumer- Kinder und Erwachsene gleichermaßen.

Unser Ortsverein freut sich daher, auch dieses Jahr beim Guntersblumer Weihnachtsmarkt am 29. und 30. November 2019 aktiv mitzuwirken. Neben unserer Hütte, in der wir Sie wie jedes Jahr mit Bratwürsten und Glühwein der besonderen Art verwöhnen, haben wir uns für dieses Jahr noch eine weitere kulinarische Überraschung ausgedacht.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und nette Gespräche in toller Atmosphäre

Ihr

SPD Ortsverein Guntersblum

B 9 – Guntersblum Süd – LBM plant provesorischen Testkreisel

Als SPD Ortsverein begrüßen wir die aktuelle Entwicklung. Wir freuen uns insbesondere über die schnelle Reaktion der hierfür in der Verantwortung stehenden Behörden und Einrichtungen. Auch wenn mit der jetzt vorgeschlagenen Lösungsvariante die Tücher noch nicht endgültig im Trockenen sind, unterstützen wir diesen Vorschlag, erwarten uns einen deutlichen Rückgang der Unfallsituation und gehen davon aus, dass der vorgesehene (provisorische) Kreisverkehrsplatz nicht nur diese Einmündung entschärft, sondern dass damit auch die weiteren Streckenabschnitte in beiden Richtungen mit beruhigt werden können.
Mit großer Spannung warten wir dann auf die weitere Unfallentwicklung an dieser Einmündung, betrachten dann aber auch gerne den weiteren angrenzenden Streckenverlauf.
Gleichfalls hoffen wir, dass innerhalb des Gemeinderates die jetzt vorgelegten Planungen mitgetragen werden, gehen aber heute davon aus.
Aus unserer Sicht hat ein Kreisverkehrsplatz eindeutig Vorteile gegenüber einer Ampellösung. Ampeln müssen aufwendig installiert werden, müssen gewartet werden, fallen aus unterschiedlichen Gründen schon mal aus, oder werden von Verkehrsteilnehmern missachtet – häufig wieder mit schwerwiegenden Folgen.
Die Erfahrungen, wie in Ihrem Bericht bereits erwähnt, von der benachbarten B 420, lassen auch für diese Einmündung eine wesentliche Verbesserung der Unfalllage erwarten.

Die Guntersblumer Genossen mit neuem Vorstand

Die Mitglieder des Ortsvereins der SPD Guntersblum haben ihren Vorstand neu gewählt. Rainer Tröger bedankte sich zunächst bei dem alten Vorstand für die Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren. Der alte Vorstand wurde schließlich im Rahmen der Mitgliederversammlung entlastet. Günter Schneider übernahm die Funktion des Wahlleiters für die Vorstandswahlen und bekräftigte die positiven Entwicklungsmöglichkeiten für den Ortsverein. Mit neuen, frischen Ideen und zahlreichen Aktionen könne man sich noch mehr für sozialdemokratische Werte in Guntersblum einsetzen. Verjüngt führt nun ein neues Team den Ortsverein in die Zukunft und möchte weiterhin aktiv für Guntersblum anpacken. „Ich freue mich sehr über ein frisches Team und dass sich junge Menschen bei uns voller Tatendrang engagieren“, erklärt Rainer Tröger. Er wurde auf der diesjährigen Mitgliederversammlung der Guntersblumer Genossen zum ersten Vorsitzenden wiedergewählt. Als stellvertretende Vorsitzende wurden Matthias Karn und Danijela Stojinovic-Cikic gewählt. Neue Schriftführerin ist nun Houda Karn. Neuer Kassierer ist Simon Herz. Komplettiert wird der Vorstand durch die Beisitzer Daniel Müller, Bernd Osswald und Balkan Sari. Die Funktion der Kassenprüfer haben Alfred Lemper und Harald Strohm übernommen.

Wenn Muttertag zum Familienfest wird…

Mitte Mai organisierte der SPD Ortsverein Guntersblum ein ganz besonderes Fest zum Muttertag. Wir wollten insbesondere den Müttern einfach mal im Rahmen eines Familienfestes „Danke!“ sagen.

Dazu verteilten wir fleißig Blumengeschenke und nutzten auch den Tag für tolle, konstruktive Gespräche mit den Guntersblumer Bürger*Innen. Während Mama & Co bei Kaffee & Kuchen oder einer Bratwurst die Sonnenstrahlen einfingen, konnten sich die Kinder auf vielen Spielstationen, der Hüpfburg oder bei Glitzertattoos austoben.

Nun ist es aber Zeit sich bei allen Besuchern, Helfern, Freunden zu bedanken! Ohne die vielen helfenden Hände, wäre so ein tolles Fest nicht möglich gewesen. Vielen Dank für die tatkräftige Unterstützung, egal ob durch Kuchenspenden, liebevolle Basteleien und und und!

Nur gemeinsam als engagiertes Team lässt sich so ein tolles Fest feiern. Wie heiß es denn so schön: „Miteinander-Füreinander“ ein Schritt weiter nach vorne!

(Gäste waren Kathrin Anklam-Trapp (MdL); Steffen Wolf (1 Beigeordneter LK Mainz Bingen), Klaus Hagemann (MdB i. R.), Corinne Herbst (Europa Kandidatin)

Unsere Meinung: ZUR IMMOBILIENAFFÄRE DER ORTSBÜRGERMEISTERIN IN GUNTERSBLUM

Liebe Guntersblumerinnen und Guntersblumer! 

In Zusammenhang mit der Grundstücksaffäre unserer Bürgermeisterin hat die CDU-Fraktion eine Stellungnahme auf ihrer Homepage veröffentlicht und per Flyer an alle Haushalte verteilt.  Darin werden die Fraktionen im Guntersblumer Gemeinderat völlig unangemessen angegriffen.

Wir, als SPD-Fraktion und SPD Vorstand nehmen das hiermit zum Anlass, Sie mit diesem Schreiben über unsere Position zu informieren:

Um was geht`s?  –

Hier in Kurzform:

Zunächst hat die Bürgermeisterin das Anwesen eines Verstorbenen unter Denkmalschutz stellen lassen. Dem Gemeinderat wurde die Motivation für diesen Antrag, nämlich eigene bzw. familiäre Kaufabsicht, vorenthalten.

Anschließend kam es zum Kauf der Immobilie durch den Ehemann.

Bei diesem Kauf wurde auf das Vorkaufsrecht der Gemeinde durch Unterschrift der Beigeordneten verzichtet – der Gemeinderat wurde übergangen.

Soweit die Kurzform!

Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger!

Sollten Sie Interesse an den weiteren Details zu dieser Angelegenheit haben, können Sie uns dazu auch gerne persönlich ansprechen! Gelegenheiten dazu gibt es in den nächsten Wochen zahlreich – s. auch weitere SPD-Wahlinfos!

Wie ging es weiter? Auf Nachfrage einer ebenfalls im Rat vertretenen Fraktion (FWG) wurde seitens der Kommunalaufsicht festgestellt, dass dieses Verfahren unzulässig ist und hat das Fehlverhalten der Bürgermeisterin gerügt.

Ebenfalls auf Antrag der FWG-Fraktion wurde Akteneinsicht beantragt, die aber letztlich auch keinen Aufschluss darüber ergab, auf welchem Weg und wann der Ehemann der Bürgermeisterin vom Verkauf der Immobilie erfahren hat.

Die SPD-Fraktion hatte sich den Anträgen angeschlossen und diese unterstützt!

Unsere Meinung dazu:

Transparenz in politischen Entscheidungsprozessen ist unabdingbare Voraussetzung für eine dem Gemeinwohl verpflichtende Amtsführung. Die Information und Beteiligung des Gemeinderates ist hierfür Grundvoraussetzung. Dabei kann es durchaus vorkommen, dass politische Mandatsträger auch mal Fehler machen.  Bei Immobiliengeschäften mit privatem Interesse ist dabei eine ganz besondere Sensibilität notwendig! Diese Sensibilität hat die Bürgermeisterin hier vermissen lassen! Der „Fehler im eigenen Interesse“ kann politisch nicht als fahrlässig bewertet werden, hier kann von Vorsatz, mindestens aber von grober Fahrlässigkeit ausgegangen werden! („Es wird schon gut gehen und keiner merkt`s!“)

Politische Mandatsträger dürfen auch mal Fehler machen, das ist menschlich und passiert.

Aber wenn dies bei dem Immobiliengeschäft des eigenen Ehepartners geschieht, hat das eine andere Dimension! Wer ein solches Verhalten gutheißt stellt sich selbst in Frage!

In einer Demokratie darf gestritten werden!

Gleichfalls ist es Aufgabe des Gemeinderates, ganz besonders der Opposition, wachsam, – im Interesse des Gemeinwohls – das Handeln der politisch Verantwortlichen zu begleiten. Ein solches Verhalten – wie bei dieser Immobilienabgelegenheit – kann der Gemeinderat nicht hinnehmen. Das ist unser Demokratieverständnis, weshalb wir den Antrag der FWG auch eindeutig unterstützt haben.

Das hat auch überhaupt nichts mit „Wahlkampfgebaren“ zu tun; es war demokratische Pflicht der Ratsmitglieder dieses aufzuklären! Eine zeitliche Verzögerung der Aufarbeitung fand nicht statt.

FWG-Antrag auf Akteneinsicht vom 18.02.2019

  • Gemeinderatssitzung am 21.02.2019 (Benennung der Kommissionsmitglieder)
  • Akteneinsicht am 06.03.2019
  • Gemeinderatssitzung am 04.04.2019 (Bericht der Kommission)

Auch aus dieser Sicht ist die Stellungnahme der CDU-Fraktion nicht nachvollziehbar. Die Verpflichtung zur Wahrung von Recht und Gesetz obliegt jedem Ratsmitglied, egal welcher Partei oder Fraktion er angehört, was im Übrigen auch für den die CDU-Stellungnahme mitzeichnenden Beigeordneten gilt. Die CDU-Ratsmitglieder offenbaren hier ein sehr fragwürdiges Demokratie- und Rechtsverständnis.

So werten wir auch die Aussage in diesem Flugblatt, es sei „kein Schaden“ entstanden. Dabei bleibt zunächst abzuwarten, wenn es um die wahrscheinlich demnächst anstehende Frage der KITA-Erweiterung geht, ob diese These noch Bestand hat. Eine Kita-Verlagerung in die mittelbare Nachbarschaft der heutigen Schullandschaft ist jedenfalls nicht mehr möglich.

Ungeachtet dieser hypothetischen Frage steht aber für uns etwas viel Wichtigeres im Vordergrund:

Es geht um Vertrauen und Glaubwürdigkeit!

Vertrauen, um objektives und dem Gemeinwohl verpflichtendes Handeln! Dieses ist zutiefst erschüttert! Der Schaden, der dadurch entstanden ist, ist zwar materiell nicht messbar – ist aber nach unserem Empfinden enorm.

Die vertretene Auffassung (CDU), unsere Bürgermeisterin handele „stets zum Wohl der Gemeinde Guntersblum“ ist durch diese Affäre eindeutig widerlegt.

Wir, SPD-Fraktion und SPD-Vorstand, lehnen ein solches Verhalten ganz entschieden ab. Nach wie vor sind wir an einer sachorientierten Politik zum Wohle unserer Heimatgemeinde Guntersblum interessiert.  Es ist an der Zeit, dass die CDU selbst ihre Spitzenpolitikerin kritisch hinterfragt!

Liebe Guntersblumerinnen und Guntersblumer,

dieses Schreiben sollte ihrer Information dienen – es ist immer gut, mehrere Meinungen zu hören – bitte machen Sie sich ihr eigenes Meinungsbild.

Wir werden uns jetzt wieder anderen Sachthemen zuwenden, und Ihnen in den nächsten Tagen mit unseren Ideen für die Zukunft unserer lebenswerten Heimatgemeinde weitere Informationen zukommen lassen!

Miteinander – Füreinander!

Ihre SPD Guntersblum